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Whiteboard-Ersatz

Dienstag, 10. März 2009 14:33

René Scheppler berichtet beeindruckend von einem selbst gebauten interaktiven Whiteboard. Das ist wirklich eine Überlegung wert, vor allem  nach so einem Einblick. Da fiel mir wieder ein, was ich neulich gesehen hatte. Jemand schrieb mit einem Stift auf ein Blatt Papier und das Geschriebene war sofort auf dem Bildschirm / der Wand mittels Beamer lesbar, formatierbar und konnte gespeichert werden.Faszinierend.

Praktischerweise konnte man das Ganze auch rumgeben, so dass andere auch etwas auf das Papier malen konnten. Es handelte sich dabei um Paper Show, ein Produkt aus dem Hause Oxford (Achtung auf der Seite befindet sich ein fürchterlich synchronisiertes Video!). Neben den Anschaffungskosten muss man dabei auch die Wiederbeschaffungskosten von Papier und Stift berechechnen.Das Papier ist auf eine bestimmte Art und Weise gerastert im Stift befindet sich eine kleine Kamera und dieser ist via Bluetooth mit dem Rechner verbunden.

Man hat natürlich auch nicht die Möglichkeiten eines Whiteboards (Internet, Programme…), lustig finde ich es aber, die “Tafel” für ein Mindmap o.ä. mal eben herum zu reichen.

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Dropbox: Immer die richtigen Daten zur Hand

Donnerstag, 16. Oktober 2008 16:15

Dropbox ist ein Tool, das mir die Arbeit in der Schule und im Unterricht in letzter Zeit enorm erleichtert hat. Kurz gesagt ist die Dropbox eine Online-Festplatte, die hilft die Dateien zwischen verschiedenen Rechnern zu synchronisieren. Besonders interessant finde ich, dass sie sowohl mit Linux (hauptsächlich Gnome, andere DE sollen über Umwege auch gehen, sogar von der Kommandozeile) als auch mit Mac und Windows funktioniert und angenehm in den vorhandenen Dateimanager integriert wird.

Dropbox unter Linux

Dropbox unter Linux

Nun etwas genauer. Herunterladen kann man die Dropbox auf der Seite getdropbox.com. Dort ist auch ein Video verlinkt, das nochmal genau zeigt, wie die Dropbox funktioniert. Ist das Programm ersteinmal installiert und mit dem jeweiligen Computer verbunden, werden Dateien die man in einem bestimmten Ordner speichert automatisch hochgeladen, wenn sie sich verändert haben. Meldet man sich nun mit einem anderen Computer an, den man ebenfalls mit der Dropbox verbunden hat, so werden die Dateien auch auf diesem aktualisiert. Soweit schon mal sehr praktisch. Ich nutze das so, dass ich alle Dateien, an denen ich im Moment arbeite in der Dropbox habe. So habe ich auf allen Rechnern/ Betriebssystemen immer die aktuelle Version von Arbeitsblättern, Klausuren, Hintergrundinformationen, Mindmaps etc. Kostenlos hat man Platz für 2 GB1. [...]

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Erfahrungen mit Schülerfeedback

Montag, 13. Oktober 2008 15:31

Im Staatsexamen hab ich eine Klausur zu Feedbackmethoden im Unterricht geschrieben, weil mich damals das Thema schon interessierte. Ziel ist es die „didaktische Kompetenz”1 von Schülerinnen und Schülern zu nutzen und sie durch systematisiertes Feedback den Unterricht mitgestalten zu lassen. Schüler wissen meist sehr genau, was im Unterricht gut gelaufen ist und was weniger gut. Häufig haben sie auch Ideen, wie der Unterricht zu verbessern ist. Dieses Wissen nicht zu nutzen ist meines Erachtens Verschwendung. Wichtig ist es dabei, dem Feedaback auch Konsequenzen folgen zu lassen und nicht die Ideen der Schüler wieder versickern zu lassen.

Nun habe ich mein erstes Experiment mit Schülerfeedback gemacht. Dafür habe ich eine sehr einfache Form gewählt, die mir als Anfänger (auch die Schüler sind, wie sie sagten, Anfänger was Feedback angeht) sinnvoll erscheint. Dafür sollten die Schüler auf anonymen Zetteln drei positive Dinge über den Unterricht und drei Dinge, die sich ändern sollen vermerken.

[...]

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Medienkompetenz

Mittwoch, 18. Juni 2008 11:02

Gestern habe ich, leider ohne darauf vorbereitet zu sein, meine Email Adresse in einer achten Klasse an die Tafel geschrieben, damit ich heute noch die fehlenden Exemplare einer Schüleraufgabe korrigieren kann. An dieser spontanen Aktion wurde mir deutlich, wie wichtig doch eine regelrechte Email-Einführung ist, wie Jochen sie vorschlägt.

Besonders interessant fand ich, dass fünf von sechs Schülern ihre Email-Konten bei der Micr**oft Spamschleuder Hotmail haben (Nr. 6 hatte keine eigene Adresse und schrieb über die der Eltern). Das liegt wohl am Kommunikationsverhalten der Schüler, die MSN für den einzigen Instant-Messenger halten. Außerdem benutzten ebenfalls fünf der sechs Schüler keine Anrede in den Emails, oder auch nur irgendetwas, was an einen Brief erinnerte. Natürlich trat auch noch ein Dateiformatproblem auf. Nachdem ich herausbekommen habe, dass *.wps eine Works-Datei ist, fiel es mir noch immer nicht viel leichter sie unter Linux zu öffnen. Probleme halt, die Hokey treffend als Web0.0 bezeichnet.

Bei dem ganzen Schlamassel bin ich natürlich selbst schuld, ich hätte das Ganze vorbereiten müssen und nicht so einen spontanen Schnellschuss starten sollen. Aber immerhin habe ich die Dateien nun.

Vielleicht wird das ja mit den Jahren besser (Klassen 5 und 6 machen einen Computerführerschein), aber ich kann nur Jochen zustimmen der schreibt:

Email ist ein fester Bestandteil unseres Lebens und Schüler sollten m.E. lernen, wie sie mit diesem Medium umgehen sollten.

Eigentlich sollen dieselben Schüler von mir dieses Jahr noch lernen, wie sie mit PowerPoint schöne Präsentationen erstellen. So wichtig auch diese Kompetenz ist, finde ich das korrekte und verständliche Schreiben von Emails noch wichtiger. Sonst wird unseren Schülern in Zukunft die Möglichkeit genommen, sich in einem wachsenden Medium verständlich zu machen. Aus diesem Grund möchte ich vor der Präsentationseinheit unbedingt eine Einheit zum Schreiben von Emails durchführen.

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