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Blogs als Portfolios zur Begleitung des Schulpraktikums

Dienstag, 2. Februar 2010 10:46

Für das Vorbereitungsseminar auf das Schulpraktikum habe ich den Studierenden vorgeschlagen, anstatt herkömmlicher Praktikumsberichte Blogs zur Begleitung des Praktikums einzusetzen. Zunächst einmal sehe ich darin mehrere Vorteile organisatorischer Natur:

  • Die Blogs können bereits während des Praktikums erstellt werden – somit entsteht kaum eine Kollision mit der sich anschließenden Bachelorarbeit.
  • Die Studierenden bleiben während des Praktikums in Kontakt mit ihren Kommilitonen, es entsteht ein vernetzter Raum zum Austausch von Erfahrungen und die Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung bei der Vorbereitung von Unterricht, aber auch bei der Reflexion von Problemen. So können erste Erfahrungen in kollegialer Beratung gesammelt werden.
  • Auch ich kann die Studierenden auf diesem Wege leichter auch während des Praktikums begleiten, Tipps geben. Links / Buchtipps zur Weiterarbeit anbieten.

Rein technisch habe ich mich, angeregt unter anderem durch den Beitrag von Ralf Apelt zu e-portfolio Tools, für Blogs auf Basis von wordpress (wordpress.com) entschieden. Hilfreich war hier auch der Flurgesprächhinweis (nein kein Twitter, kein Blog sondern Face-to-face ;-) ) von Ralf, dass die Studierenden so die Möglichkeit haben, wenn sie Gefallen am Bloggen gefunden haben, weiter damit zu arbeiten. Von ihm bekam ich auch den Hinweis, dass Studierende von Torsten Meyer ähnliches zur Begleitung ihres Praktikums genutzt haben. Ein kurzer Bericht dazu findet sich in diesem Artikel. [...]

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Nachlese zum DGFF-Kongress 2009 in Leipzig

Donnerstag, 8. Oktober 2009 15:00

Vom 30. September bis 03. Oktober 2009 fand an der Universität Leipzig der 23. Kongress für Fremdsprachendidaktik der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) statt. Vorgeschaltet war am ersten Tag eine Nachwuchstagung. Von dieser Tagung an der ich als Zuhörer teilgenommen habe und auf der ich einen Vortrag gehalten habe, konnte ich einige Eindrücke mitnehmen. Zum einen in fachlicher Hinsicht zum anderen in Hinblick darauf, dass der Staffelstab an die Uni Hamburg weitergegeben wurde und wir dort den nächsten Kongress 2011 ausrichten und organisieren werden. Mit diesem Hintergrund schaut man sich eine solche Tagung natürlich nocheinmal anders an.

Ich hatte das Glück auf dieser Tagung mein Dissertationsprojekt vorzustellen. In der AG der Nachwuchstagung unter dem Thema “Mixed Methods Research” fanden sich einige interessierte Zuhörer ein. Hier meine Präsentation via slideshare:

Im Anschluss an meinen Vortrag konnte bekam ich in der Diskussion einige konstruktive Hinweise.  [...]

Thema: Allgemein, Promotion, Tagungen | Kommentare (4) | Autor:

Tandem Aix/Marseille – Hamburg 2009

Montag, 5. Oktober 2009 16:42

Via Twitter haben einige schon mitbekommen, dass ich in diesem Jahr einen Tandemsprachkurs organisiert habe. Das Prinzip ist so einfach wie effektiv. Eine Gruppe deutscher Studierender (hier: Hamburg) macht einen Austausch mit einer Gruppe frz. Studierender (hier Aix/Marseille) die Teilnehmerinnen nehmen sich gegenseitig auf und verbringen so viel Zeit miteinander, in der sie die Möglichkeit haben die jeweils andere Sprache zu lernen. So weit so bekannt. vue panoramique de notre dame de la garde sur Marseille Bei einem Tandemkurs wird dieses Prinzip noch auf die vormittägliche Arbeit im Sprachkurs ausgeweitet. Immer in Zweiergruppen wird zu unterschiedlichsten Sprechanlässen gearbeitet. Dabei muss drauf geachtet werden, dass beide Sprachen zum Zuge kommen. Durch die Förderung durch das Deutsch-Französische-Jugendwerk wird das ganze für die Studierenden auch noch sehr erschwinglich. [...]

Thema: Allgemein | Kommentare (7) | Autor:

Duzen oder Siezen 2.0

Samstag, 13. Juni 2009 10:43

Gabi Reinmann wirft im e-Denkarium die interessante Frage auf, wie man mit Online-Kontakten, die man im “wirklichen” Leben zum Beispiel auf Tagungen etc. trifft verfährt. Spricht man sie weiterhin mit dem vertrauten “Du” aus dem Internet an oder nicht? Ihre Lösung beim “Du” zu bleiben, wenn das Gegenüber es wünscht finde ich sehr nachvollziehbar und sympathisch. Schwieriger wird es dabei wahrscheinlich beim Gegenüber. Traue ich mich dann diese Menschen zu duzen? Oder habe ich dann doch (auf einmal) die Hierarchie-Schranken, die im Internet häufig umgangen werden, wieder im Kopf? Bislang habe ich nur Menschen hinter den Twitternamen getroffen, die, zumindest was das Alter anbelangt, in meiner Liga spielen, so dass ich mir dort keine Gedanken machen brauchte.

Eine andere Frage stelle ich mir gerade noch. Wie verhält es sich mit Seminarteilnehmern? Wenn ich sie generell sieze und mich nach einiger Zeit mit den Online-Kontakten duze entsteht sicherlich auch eine seltsame Situation. Übrigens war es mir selbst im Studium lieber mich mit Professoren etc. die mich noch in irgendeiner Form (Schein, Examensprüfung…) bewerten mussten zu siezen. Ich kann gar nicht sagen warum, sondern das war eher so ein Bauchgefühl.

Dazu kommt auf Tagungen etc. generell die Frage, duze ich gleichaltrige Nachwuchswissenschaftler oder versuche ich es erst mit dem “Sie”? Eigentlich ist das Duzen meine erste Reaktion, dafür bin ich allerdings schon häufiger leicht schräg angeschaut worden.

Thema: Alltag, Dissertation, Uni | Kommentare (16) | Autor:

Die beliebtesten Artikel

Mittwoch, 11. März 2009 15:33

Ich finde es immer wieder interessant, in die Statistik von WordPress reinzusehen und zu schauen, welche Themen die Leser besonders interessieren. Dabei ist die Schwankung gar nicht so groß, schaut man sich die letzten sieben Tage an, so dominieren zwar aktuelle Artikel, aber es gibt einen Beitrag, der immer dominiert. Hier nun die Top 5 für die letzten 365 Tage:

1. Dropbox: Immer die richtigen Daten zur Hand
2. Sitzordnung
3. Krabat
4. Verzeichnis twitternder Lehrer?
5. Spanisch lernen via Podcasts

Gerade die ersten Beiträge sind augenscheinlich meist durch Suchanfragen auf dem Blog gelandet, denn in der Auflistung der häufigsten Suchanfragen findet sich vor allem die Dropbox häufiger wieder:

1. dropbox
2. schülerfeedback
3. elterngespräche
4. sitzordnung schule
5. sitzordnung klasse
6. wie funktioniert dropbox
7. espressodoppio
8. sitzordnungen in der schule
9. klippert sitzordnung
10. sitzordnung in der schule

Die ungeheure Popularität der Dropbox erstaunt mich, vor allem weil der Beitrag bei google wirklich nicht prominent zu finden ist (Bei Seite 11 hatte ichkeine Lust mehr…). Es scheint also auch Interesse an eher technischen Themen zu bestehehen. Ansonsten ist das Interesse besonders an den schulischen Themen groß, was mich aber nicht davon abhalten wird, über die wissenschaftliche Arbeit weiter zu schreiben. Eine Teilung in zwei Blogs wäre eventuell eine Möglichkeit. Ich denke aber  nicht, dass die Postingfrequenz das zulassen würde. Wie sieht es bei Euch aus? Stören die Lehrer die Berichte von der Diss? Oder umgekehrt, fühlen sich andere über die Beiträge zur Schule gestört?

Thema: Computer, Dissertation, Fragen, Promotion, Schule | Kommentare (8) | Autor: