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WordPress Cache

Dienstag, 16. Juni 2009 15:02

Heute mal was technisches. Dieses Problem wird in letzter Zeit einige Blogger, die ihr WordPress auf die Version 2.8 upgedatet haben zu schaffen gemacht haben. Nach dem Update meldet sich wordpress mit der folgenden Fehlermeldung:

Fatal error: Allowed memory size of ***** bytes exhausted

Was nun. Okay, dachte ich erstmal ein paar Plugins deaktivieren (Hinweis in der WordPress-FAQ). Aber das waren sehr viele, die deaktiviert werden mussten.  Aber ließ sich ja nicht ändern. Nun dachte ich den Arbeitsspeicher des Servers kann ich ja nicht verändern. Aber muss man auch nicht, mein Feed-Reader brachte mir heute die Lösung.

WordPress nutzt noch einen eigenen Speicher. Dieser wird in der Konfigurationsdatei wp-config.php aktiviert. Bei vielen ist dies evtl. schon der Fall bei mir war es nicht so. Aktivieren tut man es mit diesem Eintrag:

define('ENABLE_CACHE', true); //Speicher einschalten

Nun lässt sich noch festlegen, wie viel von diesem Speicher WordPress nutzen soll. Voreingestellt sind 32MB, die nicht unbedingt ausreichen. Bei mir reichte die folgende Zeile aus um den Speicher auf 64MB zu erhöhen:

define('WP_MEMORY_LIMIT', '64M'); //Hier anpassen

Sollte die Erhöhung vom Hoster nicht mehr gedeckt sein und die Seite in der Folge nicht mehr angezeigt werden einfach den Wert wieder runter setzen (Geht in 32MB Schritten, also 32,64,96,128 …).

Damit man in Zukunft ablesen kann, wie es um die Speicherauslastung steht empfehle ich das Plugin WP-Memory-Usage. Nach dieser Installation kann man nun im Dashboard bequem überblicken, wieviel Spielraum man noch hat. Nach dieser Operation sieht die Anzeig bei mir beruhigenderweise so aus:

wp-memory-usage

Thema: Blog, Computer | Kommentare (5) | Autor:

Auf dem Laufenden – auch ohne RSS

Donnerstag, 29. Januar 2009 19:55

Wer kennt das nicht, gerade in der Wissenschaft fehlt vielen Seiten ein praktischer RSS-Feed, so dass man immer auf dem Laufenden ist. So geht man auf die Internetseite einer Tagung, deren Titel einem interessant vorkommt. Bei näherer Recherche zum Programm findet man den Hinweis auf weitere Informationen, die an sich bald an dieser Stelle befinden werden. Abonnieren via RSS? Fehlanzeige. Also schaut man eine Woche später nochmal nach, weil man sich den Termin in den Kalender getragen hat: “An dieser Stelle finden sie in Kürze Informationen zum Programm”. Ein halbes Jahr später unterhält man sich mit einem Kollegen, der einem von einer tollen Tagung erzählt, die ja eigentlich genau zum eigenen Themenbereich gepasst hätte und erinnert sich an die Informationen, die in Kürze folgen sollten.

Oder ein anderes Beispiel: Publikationen. Man unterhält sich mit einem anerkannten Wissenschaftler über dieses oder jenes Thema. Plötzlich sagt das gegenüber: “Da habe ich doch gerade was drüber veröffentlicht, haben Sie das nicht gelesen?” Man denkt sich noch “doch hätte ich, wenn Ihre Publikationsliste einen RSS-Feed hätte” ärgert sich und muss leider verneinen.

Einstellungsdialog des Update ScannersWem das so, oder so ähnlich bereits passiert ist, kann mit dem Update-Scanner, einer Erweiterung für den Firefox-Browser, abgeholfen werden. Das Verfahren ist einfach. Erweiterung installieren, auf der gewünschten RSS-losen Seite einen Rechtsklick machen, Seite auf Aktualisierungen prüfen anklicken und gewünschtes Prüfintervall und Schwellenwert (5o geänderte Worte oder 100… je nach Seite) angeben.

Nun überprüft die Erweiterung automatisch, ob sich auf der Seite Änderungen ergeben haben und benachrichtigt den Benutzer sowohl visuell, als auch akustisch.

Thema: Computer, Promotion, Wissenschaftliches Arbeiten im Web2.0 | Kommentare (6) | Autor: