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Whiteboard-Ersatz

Dienstag, 10. März 2009 14:33

René Scheppler berichtet beeindruckend von einem selbst gebauten interaktiven Whiteboard. Das ist wirklich eine Überlegung wert, vor allem  nach so einem Einblick. Da fiel mir wieder ein, was ich neulich gesehen hatte. Jemand schrieb mit einem Stift auf ein Blatt Papier und das Geschriebene war sofort auf dem Bildschirm / der Wand mittels Beamer lesbar, formatierbar und konnte gespeichert werden.Faszinierend.

Praktischerweise konnte man das Ganze auch rumgeben, so dass andere auch etwas auf das Papier malen konnten. Es handelte sich dabei um Paper Show, ein Produkt aus dem Hause Oxford (Achtung auf der Seite befindet sich ein fürchterlich synchronisiertes Video!). Neben den Anschaffungskosten muss man dabei auch die Wiederbeschaffungskosten von Papier und Stift berechechnen.Das Papier ist auf eine bestimmte Art und Weise gerastert im Stift befindet sich eine kleine Kamera und dieser ist via Bluetooth mit dem Rechner verbunden.

Man hat natürlich auch nicht die Möglichkeiten eines Whiteboards (Internet, Programme…), lustig finde ich es aber, die “Tafel” für ein Mindmap o.ä. mal eben herum zu reichen.

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Twitter mit dem Gnome

Freitag, 20. Februar 2009 16:32

So gut mir die Möglichkeit gefällt mit TweetDeck zu twittern, so sehr bedauere ich es, dass es bislang noch keine Lösung gibt, die gut funktioniert und sich nahtlos in Linux (vorzugsweise Gnome ;-) ) integriert.

Zwar gibt es alle möglichen Tools, die sich in vim, emacs und Co. integrieren, aber nichts, was wirklich gut in den Desktop integriert wäre.

Vielelicht habe ich aber auch nur noch nicht die richtigen Tools ausprobiert. Getestet habe ich bislang:

  • gwibber: funktioniert bei mir gar nicht
  • gtwitter: funktioniert ist mir aber zu unübersichtlich, Follow Unfollow existiert nicht. Wenig Funktionen.
  • twitux: Eigentlich wie oben. Wenig Funktionen. Man kann nur antworten oder Direct Messages an Kontakte schicken.

Kurz gesagt fehlt mir also etwas, das an den Funktionsumfang von TweetDeck herankommt. Leider kann ich nicht programmieren, deshalb darf ich eigentlich auch nicht meckern. Aber ich nehme an, dass der Funktionsumfang des TweetDecks die Entwicklung von linux-eigenen Lösungen erschwert.

Wäre eigentlich alles auch nicht so schlimm, es gibt nur eine Sache, die mich am TweetDeck nervt und das schiebe ich auf die fehlende Gnome-Integration. Wenn ich ein TweetDeck Fenster auf einen eigenen Desktop verschiebe und diesen wieder verlasse wird das Fenster automtisch minimiert. Eigentlich hätte ich es gerne immer offen auf diesem Desktop. Vielleicht hat ja jemand da draußen eine Lösung für dieses – ich gebe zu kosmetische – “Problem”?

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Dropbox: Immer die richtigen Daten zur Hand

Donnerstag, 16. Oktober 2008 16:15

Dropbox ist ein Tool, das mir die Arbeit in der Schule und im Unterricht in letzter Zeit enorm erleichtert hat. Kurz gesagt ist die Dropbox eine Online-Festplatte, die hilft die Dateien zwischen verschiedenen Rechnern zu synchronisieren. Besonders interessant finde ich, dass sie sowohl mit Linux (hauptsächlich Gnome, andere DE sollen über Umwege auch gehen, sogar von der Kommandozeile) als auch mit Mac und Windows funktioniert und angenehm in den vorhandenen Dateimanager integriert wird.

Dropbox unter Linux

Dropbox unter Linux

Nun etwas genauer. Herunterladen kann man die Dropbox auf der Seite getdropbox.com. Dort ist auch ein Video verlinkt, das nochmal genau zeigt, wie die Dropbox funktioniert. Ist das Programm ersteinmal installiert und mit dem jeweiligen Computer verbunden, werden Dateien die man in einem bestimmten Ordner speichert automatisch hochgeladen, wenn sie sich verändert haben. Meldet man sich nun mit einem anderen Computer an, den man ebenfalls mit der Dropbox verbunden hat, so werden die Dateien auch auf diesem aktualisiert. Soweit schon mal sehr praktisch. Ich nutze das so, dass ich alle Dateien, an denen ich im Moment arbeite in der Dropbox habe. So habe ich auf allen Rechnern/ Betriebssystemen immer die aktuelle Version von Arbeitsblättern, Klausuren, Hintergrundinformationen, Mindmaps etc. Kostenlos hat man Platz für 2 GB1. [...]

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Nutzung von Computern im Unterricht

Donnerstag, 26. Juni 2008 8:08

Ich hatte in den letzten Tagen ja bereits etwas zu Medienkompetenz geschrieben. Nun hab ich das interessante Blog der Initiative D21, die sich mit der Mediennnutzung im Unterricht und speziell auch der Nutzung von Web2.0 Anwendungen im Unterricht beschäftigt, gefunden. Neben vielen interessanten Informationen, unter anderem einem “Leitfaden für die Einbindung von sozialen Netzwerken in den Unterricht” (pdf), bekam ich von dieser Seite einen interessanten Denkanstoss. Dort heißt es in Bezug auf einen Artikel (Gibt es eine “Net Generation”?)  von Rolf Schulmeister:

Wir können demnach nicht mehr davon ausgehen, bei Jugendlichen einen Begeisterungssturm zu ernten, sobald wir eine Technik in den Klassenraum bringen, die sie alltäglich und allgegenwärtig begleitet. Etwas Normales als etwas Besonderes zu verkaufen, läuft vielmehr Gefahr, belächelt zu werden oder antiquiert zu wirken. Es kann nicht mehr darum gehen, Techniken zu erklären oder Medien einzuführen, sondern inzwischen muss der Fokus auf der Sensibilisierung und im Training hinsichtlich des Umgangs mit diesen neuen Medien liegen.

Besonders der letzte Hinweis ist meines Erachtens äußerst bedenkenswert. Aber die Auseinandersetzung mit der Sensibilisierung erfordert eben diese Aufmerksamkeit aber auch Sicherheit im Umgang mit dem Internet bei den Lehrkräften. Wie soll jemand beispielsweise für die Gefahren einer zu großen Offenheit in Social Networks sensibilisieren, wenn dieser Person selbst jede Erfahrung mit solchen Plattformen fehlt?

Außerdem verweist dieser Artikel auf einen weiteren wichtigen Aspekt im Zusammenhang mit der Mediennutzung in der Schule: Wenn man das Arbeiten mit Computern weiterhin als etwas besonderes, sozusagen als Sahnehäubchen betrachtet oder aufgrund mangelhafter Ausstattung an den Schulen betrachtet werden muss, dann können die Schülerinnen und Schüler nur schwer einen reflektierten und alltäglichen Umgang mit diesem Medium erlernen und werden weiterhin zur Haltung gedrängt: In der Schule machen wir ab und zu was mit Computern – das ist dann Arbeit. Zuhause chatten wir täglich und nutzen den Computer zu unserem Vergnügen. Dabei besteht dann die Gefahr, dass sich die Nutzung in zwei Welten aufteilt.

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