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Ich habe immer Zeit. Und es ist immer Sommer
Dieser schöne Satz beschreibt die Kindheit von Henning Sueßbach in einem Brief an seine Tochter. In diesem Brief versucht er seiner Tochter zu erklären, warum sie nicht immer Zeit hat. Egal ob Marie in Wirklichkeit nun anders heißt oder nicht, der Brief ist sehr lesenswert und regt zum Nachdenken an. Der Vater beklagt die durch die Verkürzung der Schulzeit verlorene Zeit und damit einhergehend extrem gestiegene Anforderungen:
Die mit “Ich bin so wütend” überschriebene Reaktion eines Vaters zeigt, eine exemplarische – aber besonders eindrückliche – Reaktion auf die Veröffentlichung in der Zeit. Interessant ist diese Reaktion vor allem jedoch aufgrund ihrer Bezüge zum Hamburger Schulsystem.
Posted in Blog, Schule
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Portfolio im Kernpraktikum
Eine Studentin beschreibt – mittels eines Blogartikels auf der Internetseite der epb – warum sie sich dazu entschieden hat ihr Portfolio für das Kernpraktikum als Blog zu führen: http://mms.uni-hamburg.de/2011/05/25/2523/
Das im Entstehen begriffene Portfolio wird sich öffentlich im Internet finden unter www.cathrin-stoffers.de . Ich bin sehr gespannt, welche Inhalte sich dort finden werden und mich würde sehr interessieren, wie das Verhältnis von öffentlichen und privaten Einträgen ist.
Interessant finde ich auch, dass die Studentin das Portfolio in Form eines Blogs als ein wichtiges Tool zum Wissensmanagement begreift und sich erhofft, die vielen unterschiedlichen Bereiche des Kernpraktikums so besser zusammen zu bringen.
Auch für das Begleitseminar zum Kernpraktikum, das ich momentan leite und in dem ich die Studierenden dazu ermuntere ihr Portfolio ebenfalls als Blog zu führen, dürften diese Hinweise ermutigend sein.
Zur Information hier noch die Erfahrungen aus dem ISP:
Posted in Blog, Lehre, Uni, Wissenschaftliches Arbeiten im Web2.0
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Schulrückmeldungen – oder was wollen Lehrer wissen?
Rückmeldungen an Lehrerinnen und Lehrer
Für meine Diss habe ich ja Daten in Schulen erhoben. Den entsprechenden Lehrerinnen und Lehrern habe ich zugesagt, ihnen eine erste Auswertung der Daten in Hinblick auf ihre Schule zukommen zu lassen. Nun sitze ich daran und merke, dass dies alles andere als trivial ist. Denn der Bericht soll natürlich auch für statistische Laien gut lesbar sein, dennoch aber die Erkenntnisse nicht verfälschen.
Ein Beispiel wären signifikante Ergebnisse und nicht signifikante Ergebnisse. Würde ich den LehrerInnnen die Informationen zu den Signifikanzniveaus ersparen und nur Balkandiagramme bieten – von denen ein Großteil der Unterschiede zum Beispiel zwischen ihrer Schule und der Gesamtstichprobe nicht signifikant ist – würden die Ergebnisse in ihrer Aussagekraft verringert bzw. nichtsignifikante Effekte dramatisiert. Hier gilt es also eine Balance zwischen Detailreichtum und Aussagekraft zu finden.
Rückmeldungen an Schülerinnen und Schüler
Auch würde ich die Ergebnisse gerne in sehr knapper Form für die Schülerinnen und Schüler aufbereiten, da ich finde, dass sie wie ich finde, ein Recht darauf haben die Ergebnisse zu erfahren. Hier stellt sich mir allerdings auch eine ethische Frage. Angenommen, der Unterricht läuft ohnehin schon schlecht und die Schülerinnen und Schüler bekommen nun noch mitgeteilt – von Seiten der Uni – dass sich ein Großteil von ihnen langweilt, kaum Freude erlebt und den Unterricht als zu fremdbestimmt erlebt, gieße ich damit nicht noch Öl ins Feuer? Sollte ich den Lehrerinnen und Lehrern lieber überlassen, welche Ergebnisse sie der Klasse mitteilen und mit der Klasse über die Ergebnisse zu sprechen?
Hier würde mich die Meinung von Lehrerinnen und Lehrern interessieren und Beispiele, wie in anderen Studien mit einer Rückmeldung an die Schülerinnen und Schüler umgegangen wurde.
Organisation mit doit
Mit der Selbstorganisation oder dem GTD-Prinzip habe ich mich hier ja schon einige Male beschäftigt. Zwischendurch – das gehört wohl auch dazu – ließ ich es mal wieder ein bisschen schleifen. Nun hat mich eine gute Podcast-Serie von Boris Nienke darauf gebracht wieder stärker einzusteigen. Seine Podcast Serie “Von der Kunst der Selbstorganisation” eignet sich auch sehr gut für den Einstieg in die Thematik. Die in Folge 4 vorgestellten Anwendungen beziehen sich hauptsächlich auf die Mac / iPhone Kombination. Da ich mit beidem nicht aufwarten kann, hier meine Lösung für Windows / WindowsMobile, die aber auch in anderen Konstellationen anwendbar ist.
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