Beitrags-Archiv für die Kategory 'Dissertation'

Skalen aus dem pädagogischen Bereich

Montag, 5. September 2011 10:57

Hier nur kurz notiert, weil ich es sonst selbst wieder vergesse, vielleicht aber auch für den ein oder anderen interessant. Auf der GFD-Tagung bekam ich den Tipp, dass das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)  mit DaQS (Datenbank zur Qualität von Schule) eine Datenbank mit in verschiedenen Untersuchungen genutzten Skalen zur Verfügung stellt. So lässt sich einerseits nachvollziehen, womit in DESI und Co. die Daten erhoben worden sind und andererseits muss nicht jeder Forscher das Rad immer wieder neu erfinden.

 

 

Thema: Dissertation, Promotion | Kommentare (0) | Autor:

Schulrückmeldungen – oder was wollen Lehrer wissen?

Mittwoch, 3. November 2010 10:41

Rückmeldungen an Lehrerinnen und Lehrer

Für meine Diss habe ich ja Daten in Schulen erhoben. Den entsprechenden Lehrerinnen und Lehrern habe ich zugesagt, ihnen eine erste Auswertung der Daten in Hinblick auf ihre Schule zukommen zu lassen. Nun sitze ich daran und merke, dass dies alles andere als trivial ist. Denn der Bericht soll natürlich auch für statistische Laien gut lesbar sein, dennoch aber die Erkenntnisse nicht verfälschen.
Ein Beispiel wären signifikante Ergebnisse und nicht signifikante Ergebnisse. Würde ich den LehrerInnnen die Informationen zu den Signifikanzniveaus ersparen und nur Balkandiagramme bieten – von denen ein Großteil der Unterschiede zum Beispiel zwischen ihrer Schule und der Gesamtstichprobe nicht signifikant ist – würden die Ergebnisse in ihrer Aussagekraft verringert bzw. nichtsignifikante Effekte dramatisiert. Hier gilt es also eine Balance zwischen Detailreichtum und Aussagekraft zu finden.

Rückmeldungen an Schülerinnen und Schüler

Auch würde ich die Ergebnisse gerne in sehr knapper Form für die Schülerinnen und Schüler aufbereiten, da ich finde, dass sie wie ich finde, ein Recht darauf haben die Ergebnisse zu erfahren. Hier stellt sich mir allerdings auch eine ethische Frage. Angenommen, der Unterricht läuft ohnehin schon schlecht und die Schülerinnen und Schüler bekommen nun noch mitgeteilt – von Seiten der Uni – dass sich ein Großteil von ihnen langweilt, kaum Freude erlebt und den Unterricht als zu fremdbestimmt erlebt, gieße ich damit nicht noch Öl ins Feuer? Sollte ich den Lehrerinnen und Lehrern lieber überlassen, welche Ergebnisse sie der Klasse mitteilen und mit der Klasse über die Ergebnisse zu sprechen?

Hier würde mich die Meinung von Lehrerinnen und Lehrern interessieren und Beispiele, wie in anderen Studien mit einer Rückmeldung an die Schülerinnen und Schüler umgegangen wurde.

Thema: Dissertation | Kommentare (1) | Autor:

Organisation mit doit

Mittwoch, 3. November 2010 10:15

Mit der Selbstorganisation oder dem GTD-Prinzip habe ich mich hier ja schon einige Male beschäftigt. Zwischendurch – das gehört wohl auch dazu – ließ ich es mal wieder ein bisschen schleifen. Nun hat mich eine gute Podcast-Serie von Boris Nienke  darauf gebracht wieder stärker einzusteigen. Seine Podcast Serie “Von der Kunst der Selbstorganisation” eignet sich auch sehr gut für den Einstieg in die Thematik. Die in Folge 4 vorgestellten Anwendungen beziehen sich hauptsächlich auf die Mac / iPhone Kombination. Da ich mit beidem nicht aufwarten kann, hier meine Lösung für Windows / WindowsMobile, die aber auch in anderen Konstellationen anwendbar ist.
[...]

Thema: Allgemein, Computer, Dissertation, GTD | Kommentare (0) | Autor:

Vermischtes

Sonntag, 9. August 2009 9:29

Längere Zeit hab ich hier überhaupt nicht geschrieben. Lag an viel Arbeit, Urlaub und dem Besuch einer interessanten Summerschool zu forschungsmethodischen Fragen und auch einfach am Sommer. Für die Zukunft gelobe ich Besserung, aber es wird immer Phasen geben, in denen ich intensiver zum Schreiben und komme und dann auch welche, mit einer sehr geringen Frequenz.

Was die Arbeit anbelangt habe ich vor dem Urlaub noch den Antrag für die Durchführung meines Forschungsprojektes bei der Schulbehörde gestellt. Erste Korrekturwünsche habe ich schon zurück und auch noch während der Summerschool eingearbeitet. Nun wollen wir mal hoffen, dass ich so schnell einen positiven Bescheid bekomme, dass ich nach den Ferien die Schulen kontaktieren kann.

Die Summerschool war wirklich eine interessante Veranstaltung, wo ich viel gelernt habe. Zuerst habe ich einen Workshop zu Längsschnittstudien besucht und festgestellt, dass mplus eventuell doch für meine Fragestellung geeignet ist (Wer von meinen Lesern Tipps zu Drei-Ebenen Designs mit mplus hat, ich freue mich über Tipps und Erfahrungen). Im zweiten Teil habe ich meine Erfahrungen mit HLM und Mehrebenenanalysen ausgebaut.

Was sonst noch geschah:

Mendeley hat eine neue Versionen veröffentlicht, jetzt lassen sich pdf-Dateien auch mit Anmerkungen versehen und direkt im Programm öffnen.
Im Urlaub habe ich meinen GPS-Logger ausprobiert um Fotos gleich mit Geotags zu versehen um sie z.B. auf Landkarten (ich liebe Landkarten ;-) ) anzeigen zu lassen. Klappt.

Die Community “(Bildungs-)Wissenschaftler 2.0 – Peer Review im Prozess” wurde gegründet. Hier kann man seine eigenen Texte zur Diskussion stellen und andere Texte reviewen. Anschauen, anmelden und mitmachen. Bei Gelegenheit werde ich nochmal ausführlicher berichten.

Ich hatte vorerst meinen letzten Schultag. Es gab eine nette Verabschiedung. Für mich gab es wie so oft ein lachendes und ein weinendes Auge. Die Arbeit in der Schule und mit den Schülerinnen und Schülern werde ich vermissen, aber ich freue mich darauf, mich voll und ganz den neuen Aufgaben an der Uni widmen zu können. Doch den Weg in die Schule werde ich sicherlich wieder finden. Zunächst in meinem ersten Seminar an der Uni, dem integrierten Schulpraktikum.

Thema: Alltag, Dissertation, Wissenschaftliches Arbeiten im Web2.0 | Kommentare (0) | Autor:

Duzen oder Siezen 2.0

Samstag, 13. Juni 2009 10:43

Gabi Reinmann wirft im e-Denkarium die interessante Frage auf, wie man mit Online-Kontakten, die man im “wirklichen” Leben zum Beispiel auf Tagungen etc. trifft verfährt. Spricht man sie weiterhin mit dem vertrauten “Du” aus dem Internet an oder nicht? Ihre Lösung beim “Du” zu bleiben, wenn das Gegenüber es wünscht finde ich sehr nachvollziehbar und sympathisch. Schwieriger wird es dabei wahrscheinlich beim Gegenüber. Traue ich mich dann diese Menschen zu duzen? Oder habe ich dann doch (auf einmal) die Hierarchie-Schranken, die im Internet häufig umgangen werden, wieder im Kopf? Bislang habe ich nur Menschen hinter den Twitternamen getroffen, die, zumindest was das Alter anbelangt, in meiner Liga spielen, so dass ich mir dort keine Gedanken machen brauchte.

Eine andere Frage stelle ich mir gerade noch. Wie verhält es sich mit Seminarteilnehmern? Wenn ich sie generell sieze und mich nach einiger Zeit mit den Online-Kontakten duze entsteht sicherlich auch eine seltsame Situation. Übrigens war es mir selbst im Studium lieber mich mit Professoren etc. die mich noch in irgendeiner Form (Schein, Examensprüfung…) bewerten mussten zu siezen. Ich kann gar nicht sagen warum, sondern das war eher so ein Bauchgefühl.

Dazu kommt auf Tagungen etc. generell die Frage, duze ich gleichaltrige Nachwuchswissenschaftler oder versuche ich es erst mit dem “Sie”? Eigentlich ist das Duzen meine erste Reaktion, dafür bin ich allerdings schon häufiger leicht schräg angeschaut worden.

Thema: Alltag, Dissertation, Uni | Kommentare (16) | Autor: