Beitrags-Archiv für die Kategory 'Alltag'

Vermischtes

Sonntag, 9. August 2009 9:29

Längere Zeit hab ich hier überhaupt nicht geschrieben. Lag an viel Arbeit, Urlaub und dem Besuch einer interessanten Summerschool zu forschungsmethodischen Fragen und auch einfach am Sommer. Für die Zukunft gelobe ich Besserung, aber es wird immer Phasen geben, in denen ich intensiver zum Schreiben und komme und dann auch welche, mit einer sehr geringen Frequenz.

Was die Arbeit anbelangt habe ich vor dem Urlaub noch den Antrag für die Durchführung meines Forschungsprojektes bei der Schulbehörde gestellt. Erste Korrekturwünsche habe ich schon zurück und auch noch während der Summerschool eingearbeitet. Nun wollen wir mal hoffen, dass ich so schnell einen positiven Bescheid bekomme, dass ich nach den Ferien die Schulen kontaktieren kann.

Die Summerschool war wirklich eine interessante Veranstaltung, wo ich viel gelernt habe. Zuerst habe ich einen Workshop zu Längsschnittstudien besucht und festgestellt, dass mplus eventuell doch für meine Fragestellung geeignet ist (Wer von meinen Lesern Tipps zu Drei-Ebenen Designs mit mplus hat, ich freue mich über Tipps und Erfahrungen). Im zweiten Teil habe ich meine Erfahrungen mit HLM und Mehrebenenanalysen ausgebaut.

Was sonst noch geschah:

Mendeley hat eine neue Versionen veröffentlicht, jetzt lassen sich pdf-Dateien auch mit Anmerkungen versehen und direkt im Programm öffnen.
Im Urlaub habe ich meinen GPS-Logger ausprobiert um Fotos gleich mit Geotags zu versehen um sie z.B. auf Landkarten (ich liebe Landkarten ;-) ) anzeigen zu lassen. Klappt.

Die Community “(Bildungs-)Wissenschaftler 2.0 – Peer Review im Prozess” wurde gegründet. Hier kann man seine eigenen Texte zur Diskussion stellen und andere Texte reviewen. Anschauen, anmelden und mitmachen. Bei Gelegenheit werde ich nochmal ausführlicher berichten.

Ich hatte vorerst meinen letzten Schultag. Es gab eine nette Verabschiedung. Für mich gab es wie so oft ein lachendes und ein weinendes Auge. Die Arbeit in der Schule und mit den Schülerinnen und Schülern werde ich vermissen, aber ich freue mich darauf, mich voll und ganz den neuen Aufgaben an der Uni widmen zu können. Doch den Weg in die Schule werde ich sicherlich wieder finden. Zunächst in meinem ersten Seminar an der Uni, dem integrierten Schulpraktikum.

Thema: Alltag, Dissertation, Wissenschaftliches Arbeiten im Web2.0 | Kommentare (0) | Autor:

TV-Tipp: Der Schulleiter – lehren, lachen, leiden

Sonntag, 14. Juni 2009 14:16

Heute möchte ich kurz auf die Wiederholung einer Sendung hinweisen, die ich neulich bereits gesehen hab und die am Donnerstag dem 16. Juli um 18.30 Uhr auf Phoenix wiederholt wird.

Die Sendung “Der Schulleiter – lehren, lachen, leiden” hat mich aus unterschiedlichen Gründen beeindruckt. Weil sie einen recht ungeschönten Blick auf die Schule und den Schulalltag richtet und weil deutlich wird wie viele Aufgaben ein Schulleiter neben dem administrativen Alltag und seiner Unterrichtsverpflichtung zu leisten hat.

Wir sehen einen sehr einfühlsamen Schulleiter, der sich mit den Problemen der Schülerinnen und Schüler auseinandersetzt, aber auch weiß, wo seine Grenzen sind. Aber auch eine andere Tatsache hat mich beeindruckt: Ich finde es mutig, wenn sich ein Schulleiter hinstellt und sich traut eine Unterrichtsstunde zu zeigen, die kräftig in die Hose geht.

Diese Sendung ist keine Sendung, in der innovativer Unterricht oder innovative Schulkonzepte gezeigt werden (Das erwartet uns sicherlich bei der Bildungsexpedition von Christian Spannagel), gleichzeitig ist es aber auch keine Sendung, in der lamentierende und ausgebrannte Lehrer vorgeführt werden. Sondern es ist eher ein Blick in einen Alltag, der nur zu oft hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Wer die Sendung schon gesehen hat ist herzlich eingeladen einen Kommentar zu posten, wie er / sie die Sendung empfunden hat.

Thema: Alltag, Schule | Kommentare (6) | Autor:

Duzen oder Siezen 2.0

Samstag, 13. Juni 2009 10:43

Gabi Reinmann wirft im e-Denkarium die interessante Frage auf, wie man mit Online-Kontakten, die man im “wirklichen” Leben zum Beispiel auf Tagungen etc. trifft verfährt. Spricht man sie weiterhin mit dem vertrauten “Du” aus dem Internet an oder nicht? Ihre Lösung beim “Du” zu bleiben, wenn das Gegenüber es wünscht finde ich sehr nachvollziehbar und sympathisch. Schwieriger wird es dabei wahrscheinlich beim Gegenüber. Traue ich mich dann diese Menschen zu duzen? Oder habe ich dann doch (auf einmal) die Hierarchie-Schranken, die im Internet häufig umgangen werden, wieder im Kopf? Bislang habe ich nur Menschen hinter den Twitternamen getroffen, die, zumindest was das Alter anbelangt, in meiner Liga spielen, so dass ich mir dort keine Gedanken machen brauchte.

Eine andere Frage stelle ich mir gerade noch. Wie verhält es sich mit Seminarteilnehmern? Wenn ich sie generell sieze und mich nach einiger Zeit mit den Online-Kontakten duze entsteht sicherlich auch eine seltsame Situation. Übrigens war es mir selbst im Studium lieber mich mit Professoren etc. die mich noch in irgendeiner Form (Schein, Examensprüfung…) bewerten mussten zu siezen. Ich kann gar nicht sagen warum, sondern das war eher so ein Bauchgefühl.

Dazu kommt auf Tagungen etc. generell die Frage, duze ich gleichaltrige Nachwuchswissenschaftler oder versuche ich es erst mit dem “Sie”? Eigentlich ist das Duzen meine erste Reaktion, dafür bin ich allerdings schon häufiger leicht schräg angeschaut worden.

Thema: Alltag, Dissertation, Uni | Kommentare (16) | Autor:

Ist Linux ein Killerspiel?

Freitag, 17. April 2009 11:48

Gerade bei MissM@rple entdeckt:  What ist your command top ten?

Der folgende Befehl: history | awk ‘{a[$2]++ } \
END{for(i in a){print a[i] ” ” i}}’ | sort -rn | head

ergibt bei mir folgende Liste:

20 sudo
13 cd
12 ls
8 kill
6 killall
4 oowriter
4 gftp
3 ps
3 pdflatex
3 mendeleydesktop

Das sind also die 10 Befehle, die ich in letzter Zeit auf meinem Büro-PC ausgeführt habe. Weiß gar nicht welches Programm ich so oft “killen” musste.  Werde es auch Zuhause nochmal ausprobieren.

Thema: Alltag, Computer | Kommentare (3) | Autor:

Bücher und Erinnerungen

Donnerstag, 16. April 2009 16:41

Schlimm ist das bei mir mit Büchern, immer dann, wenn ich am wenigsten Zeit für Belletristik habe, fallen mir Bücher in die Hand, die ich gerne lesen möchte. Zwar bin ich durch den Tellkampschen Turm*1, über den ich schon vor einiger Zeit berichtet habe, immer noch nicht durch, habe dank Tauschticket einen angefangenen Krimi (Carneval* von Craig Russel, mir bislang zu heftig) auf dem Nachttisch liegen und den aktuellen Fred Vargas* (die allerdings immer auf Französisch) immer im Rucksack und trotzdem musste ich Schmidt liest Proust*
aus der Stabi einfach mitnehmen… Aber das war schon immer so, dass ich gerne parallel gelesen habe. [...]

  1. dieser und die folgenden mit einem Asterisk (*) gekennzeichneten Links führen direkt zur entsprechenden Produktseite bei amazon.de

Thema: Alltag, Blog, Französisch | Kommentare (6) | Autor: