Googles Wave…
… ist ja im Moment in aller Munde und auch in Bezug auf Schule und Unterricht oder die universitäre Lehre wird sich viel davon versprochen.
Um meine und Eure Vorfreude etwas zu schüren, habe ich mal einige Quellen zusammengestellt, in denen über die Verbindung dieses neuen Tools in der Lehre berichtet wird.
Matthias Heil verweist auf eine Quelle, die behauptet, dass wave das Unterrichten revolutionieren wird. Dort wird angenommen, dass dadurch wikis abgelöst werden, sich die Gruppenarbeit grundlegend verändern wird und dass Schülerinnen und Schüler einfacher die Möglichkeit haben verpasste Unterrichtsstunden aufzuholen. Interessant finde ich den Aspekt, dass Gruppenarbeit durch die wave für den Lehrer transparenter wird:
The playback function of Google Wave is amazing in that it allows you to see step-by-step what has happened in the development of the wave. This can also come in handy for the teacher to see how well groups are working together and how much participation is going on.
Auch im Fremdsprachenunterricht scheint sich hier einiges zu tun. Jürgen Wagner verweist auf einen frz. Präsentationsfilm zu Wave in Schule und Unterricht. Als besonders wichtig und neu wird hervorgehoben, dass alles in Realtime abläuft, was die Kommunikation über Unterrichtsthemen direkter macht.
Besonders spannend finde ich die Nutzung von wave, die Ralf Appelt beschreibt. Hier haben Teilnehmer eines Seminars parallel zur Sitzung eine wave erstellt:
Viele der hier zuvor genannten Punkte habe ich einer Google Wave entnommen. Diese Wave haben zwei Studierende (@jonas28 und @roitsch) während der Sitzung kollaborativ erstellt. Leider kann man diese Wave bisher nicht im Nachhinein veröffentlichen, so dass sie als Protokoll für alle Teilnehmer zur Verfügung steht. (kompletter Eintrag)
Hier bekommt die Erstellung eines Seminarprotokolls eine völlig andere Bedeutung. Und dies geht tatsächlich durch die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit noch weiter als das, was man bspw. bei der Begleitung durch Blogs erleben kann.
Es wird deutlich, neue spannende Möglichkeiten erwarten uns. Was mich allerdings nachdenklich stimmt, ist, dass man mit Blogs unabhängig von bestimmten Anbietern ist. Wave ist und bleibt erstmal mit google verbunden. Ob und in welcher Form andere Anbieter nachziehen bleibt abzuwarten. Emails können von Anbieter A zu Anbieter B problemlos versendet werden. Waves wird es zunächst mal nur bei google geben.
P.S.: Wer – wie ich auch – noch keinen Account hat, kann mit etwas Glück hier eine Einladung gewinnen (via @jonas28). Wer eine Einladung über hat, darf sie mir gerne in treue Hände übergeben …
P.P.S: Als Nachtrag für Wissenschaftler hinterher: Twitter vs. Wave bei Konferenzen (auch via @jonas28)
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