Beiträge vom Juni, 2009

Wordpress Cache

Dienstag, 16. Juni 2009 15:02

Heute mal was technisches. Dieses Problem wird in letzter Zeit einige Blogger, die ihr Wordpress auf die Version 2.8 upgedatet haben zu schaffen gemacht haben. Nach dem Update meldet sich wordpress mit der folgenden Fehlermeldung:

Fatal error: Allowed memory size of ***** bytes exhausted

Was nun. Okay, dachte ich erstmal ein paar Plugins deaktivieren (Hinweis in der Wordpress-FAQ). Aber das waren sehr viele, die deaktiviert werden mussten.  Aber ließ sich ja nicht ändern. Nun dachte ich den Arbeitsspeicher des Servers kann ich ja nicht verändern. Aber muss man auch nicht, mein Feed-Reader brachte mir heute die Lösung.

Wordpress nutzt noch einen eigenen Speicher. Dieser wird in der Konfigurationsdatei wp-config.php aktiviert. Bei vielen ist dies evtl. schon der Fall bei mir war es nicht so. Aktivieren tut man es mit diesem Eintrag:

define('ENABLE_CACHE', true); //Speicher einschalten

Nun lässt sich noch festlegen, wie viel von diesem Speicher Wordpress nutzen soll. Voreingestellt sind 32MB, die nicht unbedingt ausreichen. Bei mir reichte die folgende Zeile aus um den Speicher auf 64MB zu erhöhen:

define('WP_MEMORY_LIMIT', '64M'); //Hier anpassen

Sollte die Erhöhung vom Hoster nicht mehr gedeckt sein und die Seite in der Folge nicht mehr angezeigt werden einfach den Wert wieder runter setzen (Geht in 32MB Schritten, also 32,64,96,128 …).

Damit man in Zukunft ablesen kann, wie es um die Speicherauslastung steht empfehle ich das Plugin WP-Memory-Usage. Nach dieser Installation kann man nun im Dashboard bequem überblicken, wieviel Spielraum man noch hat. Nach dieser Operation sieht die Anzeig bei mir beruhigenderweise so aus:

wp-memory-usage

Thema: Blog, Computer | Comments | Autor: Christian

Auch das noch: Die Superlehrer

Montag, 15. Juni 2009 17:13

Bei Miriam vom Pisastudio habe ich zuerst davon gelesen. Der Bildungssender Sat 1 setzt an zu einer Staffel “Die Superlehrer”. Was sich absurd anhört ist es auch. Schülerinnen und Schüler, die massive Schulprobleme haben werden von zusammengecasteten Lehrern unterrichtet und sollen am Ende der Sendung glücklich mit einem Hauptschulabschluss dastehen. Abgesehen davon, dass das Ganze mit Schulalltag nichts mehr zu tun hat – sind dies doch Probleme denen Schule allein nicht gerecht werden kann1 – kommt hinzu, dass hier zum wiederholten Male Menschen vor die Kamera gezerrt werden und mit ihren tiefsten Problemen vorgeführt werden. Passend dazu finde ich das folgende Zitat aus dem entsprechenden Artikel in der taz (über diese und die ebenso fragwürdige Sendung Jugendcoach Oliver Lück):

Man kann den Menschen mit den traurigen Geschichten nur raten, sich schleunigst vor dem nächsten Kamerateam in Sicherheit zu bringen.

Die Idee zur Sendung kommt aus Schweden, wie der gblog berichtete2. Interessant finde ich, dass sowohl im gblog als auch im Blog “Die Anstalt” darüber gemutmaßt wurde, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein solches Format in Deutschland gesendet wird. Diese Prophezeiung hat sich also erfüllt.

Eine amüsante Seite gewinnt Frau Freitag in ihrem sehr lesenswerten Blog der ganzen Geschichte ab:

Danke liebes SAT1, dass du so eine tolle Sendung machst. Von der Supernanny und den Teenagern außer Rand und Band habe ich ja schon viel gelernt, aber jetzt kommt endlich ein Format, dass wahrscheinlich zur Abschaffung des Referendariats führen wird.

Die Superlehrer – das klingt wirklich viel versprechend und auf den Party heißt es dann nur noch: „Lehrer, oh super, das will ich auch werden…wo kann man sich da bewerben?“

Der Vollständigkeit halber hier der Link zur Sendung und hier der Link zum Trailer.

  1.   Schaut man sich  die beteiligten “Lehrer” genauer an, kann man feststellen, dass unter den 5 Personen auch nur 2 ausgebildete Lehrer sind
  2. Weitere Informationen zum dortigen Projekt in der Süddeutschen

Thema: Schule | Comments | Autor: Christian

TV-Tipp: Der Schulleiter – lehren, lachen, leiden

Sonntag, 14. Juni 2009 14:16

Heute möchte ich kurz auf die Wiederholung einer Sendung hinweisen, die ich neulich bereits gesehen hab und die am Donnerstag dem 16. Juli um 18.30 Uhr auf Phoenix wiederholt wird.

Die Sendung “Der Schulleiter – lehren, lachen, leiden” hat mich aus unterschiedlichen Gründen beeindruckt. Weil sie einen recht ungeschönten Blick auf die Schule und den Schulalltag richtet und weil deutlich wird wie viele Aufgaben ein Schulleiter neben dem administrativen Alltag und seiner Unterrichtsverpflichtung zu leisten hat.

Wir sehen einen sehr einfühlsamen Schulleiter, der sich mit den Problemen der Schülerinnen und Schüler auseinandersetzt, aber auch weiß, wo seine Grenzen sind. Aber auch eine andere Tatsache hat mich beeindruckt: Ich finde es mutig, wenn sich ein Schulleiter hinstellt und sich traut eine Unterrichtsstunde zu zeigen, die kräftig in die Hose geht.

Diese Sendung ist keine Sendung, in der innovativer Unterricht oder innovative Schulkonzepte gezeigt werden (Das erwartet uns sicherlich bei der Bildungsexpedition von Christian Spannagel), gleichzeitig ist es aber auch keine Sendung, in der lamentierende und ausgebrannte Lehrer vorgeführt werden. Sondern es ist eher ein Blick in einen Alltag, der nur zu oft hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Wer die Sendung schon gesehen hat ist herzlich eingeladen einen Kommentar zu posten, wie er / sie die Sendung empfunden hat.

Thema: Alltag, Schule | Comments | Autor: Christian

Duzen oder Siezen 2.0

Samstag, 13. Juni 2009 10:43

Gabi Reinmann wirft im e-Denkarium die interessante Frage auf, wie man mit Online-Kontakten, die man im “wirklichen” Leben zum Beispiel auf Tagungen etc. trifft verfährt. Spricht man sie weiterhin mit dem vertrauten “Du” aus dem Internet an oder nicht? Ihre Lösung beim “Du” zu bleiben, wenn das Gegenüber es wünscht finde ich sehr nachvollziehbar und sympathisch. Schwieriger wird es dabei wahrscheinlich beim Gegenüber. Traue ich mich dann diese Menschen zu duzen? Oder habe ich dann doch (auf einmal) die Hierarchie-Schranken, die im Internet häufig umgangen werden, wieder im Kopf? Bislang habe ich nur Menschen hinter den Twitternamen getroffen, die, zumindest was das Alter anbelangt, in meiner Liga spielen, so dass ich mir dort keine Gedanken machen brauchte.

Eine andere Frage stelle ich mir gerade noch. Wie verhält es sich mit Seminarteilnehmern? Wenn ich sie generell sieze und mich nach einiger Zeit mit den Online-Kontakten duze entsteht sicherlich auch eine seltsame Situation. Übrigens war es mir selbst im Studium lieber mich mit Professoren etc. die mich noch in irgendeiner Form (Schein, Examensprüfung…) bewerten mussten zu siezen. Ich kann gar nicht sagen warum, sondern das war eher so ein Bauchgefühl.

Dazu kommt auf Tagungen etc. generell die Frage, duze ich gleichaltrige Nachwuchswissenschaftler oder versuche ich es erst mit dem “Sie”? Eigentlich ist das Duzen meine erste Reaktion, dafür bin ich allerdings schon häufiger leicht schräg angeschaut worden.

Thema: Alltag, Dissertation, Uni | Comments | Autor: Christian

Vernetzung – Bitte folgen

Freitag, 5. Juni 2009 14:28

Bei den vielen Aktivitäten im Internet den Überblick zu wahren ist häufig schwierig. Man ist auf so vielen Diensten vertreten und weiß vielleicht gar nicht, dass zum Beispiel die geschätzten Follower von twitter auch bei last.fm vertreten sind. Deshalb liste ich hier einfach mal meine Online Aktivitäten auf und fordere alle die Lust dazu haben sich auch dort mit mir zu vernetzen.

Twitter: @chbeer

flickr: espressodoppio79

last.fm: espressodue

Mendeley-Literaturverwaltung: Profil

Zotero-Literaturverwaltung: http://www.zotero.org/espressodoppio

facebook: Profil

xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Beermann3

diigo: chbeer

del.icio.us: espressodoppio

skype: chbeerhh

ICQ: 122882987

Bestimmt habe ich etwas vergessen, aber das ist doch schon mal ein Anfang.

Thema: Computer, Wissenschaftliches Arbeiten im Web2.0 | Comments | Autor: Christian