Mindmapping für Schule und Uni

Mit Mindmaps habe ich mich schon während meines Staatsexamens ausführlich beschäftigt. Unter anderem habe ich meine Examensarbeit komplett mit Mindmaps konzipiert und auch beim Schreibprozess konnten mir diese kreativen Übersichten gute Dienste leisten. Später bei der Prüfungsvorbereitung halfen sie mit den Unterrichtsstoff zu strukturieren und zu lernen. Auch in der Schule als Lehrer konnten sie mir gute Dienste leisten. Bei der Strukturierung von Unterrichtseinheiten, bei ihrer konkreten Planung und auch zur Veranschaulichung des Stoffes im Unterricht.

Was sind Mindmaps?

Die meisten kennen Mindmaps sicherlich wenn auch nicht unbedingt aus eigener Erfahrung. Dennoch möchte ich hier die Grundzüge von Mindmaps aufzeigen.

Ausgehend von einem zentralen Punkt / einer zentralen Idee, werden untergeordnete Themen und Ideen als Äste gezeichnet, die sich wiederum weiter verzweigen können. So entsteht eine grafische Übersicht, eine Art Landkarte der eigenen Ideen. Bei der Erstellung ist es hilfreich, zunächst assoziativ vorzugehen. Man kann dann später die Gedanken immer noch ordnen.

Vorteile von Mindmaps

Ein erster Vorteil ist natürlich, dass sich mit Mindmaps sehr intuitiv arbeiten lässt. Ideen die hinzukommen können einfach dazu geschrieben werden, bunt angemalt werden etc. Dabei entsteht eine Kombination von hierarchischer Ordnung und visueller Orientierungshilfe. Mindmaps sind also gleichzeitig strukturierend und können dabei helfen die Kreativität in Schwung zu halten. Häufig entsteht dabei eine hierarchische Ordnung, die schon sehr nah an der Gliederung eines Aufsatzes oder der Struktur einer Unterrichtseinheit ist.

Vorteile der computergestützten Erstellung von Mindmaps

Benutzt man nun eins der zahlreichen Programme, mit denen man am PC Mindmaps erstellen kann, kommt noch hinzu, dass man komplette Bäume verschieben oder löschen kann und die Struktur sehr flexibel nach den eigenen Anforderungen oder Idee anpassen kann.

Außerdem bieten einige Programme die Möglichkeit die Mindmap so zu exportieren, dass man gleichzeitig eine Struktur in Form eines Outliners erhält.

Mindmaps, die am Computer erstellt worden sind, können außerdem – das ist besonders bei großen Mindmaps ein Pluspunkt – durchsucht werden.

Ich hoffe das Thema zumindest ein wenig schmackhaft gemacht zu haben. In der Fortsetzung in den nächsten Tagen schreibe ich dann über die Nutzung von Onlinetools zu Erstellung von Mindmaps und im Gegensatz dazu über Software, die auf dem eigenen Rechner läuft und werde ein oder zwei Programme,. die mir besonders gut gefallen, vorstellen.

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Datum: Mittwoch, 13. Mai 2009 18:06
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