Beiträge vom März, 2009

Französische Radiosender

Donnerstag, 12. März 2009 15:11

Das Internet macht es möglich. Die großen – und auch viele kleine – französischen Radiosender sind via Internet zu empfangen (eine gute Übersicht gibt es hier). Und das ist sehr angenehm. Denn einerseits schult man so doch immer mal wieder zwischendurch seine Sprachkenntnisse. Leider kann ich nicht so oft in ein französischsprachiges Land fahren, wie ich gerne möchte. Auf der anderen Seite bieten diese Sender aber auch ein wirklich tolles Programm. Als ein Beispiel möchte ich für die Freunde klassischer Musik den Sender France Musique nennen. Hier gibt es noch, was sich bei vielen deutschen Sendern, vor allem dem NDR, rar gemacht hat. Es werden ganze Werke gespielt und es gibt vor allem unheimlich interessante Themensendungen. So unlängst eine Serie (vier Teile!) über Kurt Weill und Amerika. Diese Themensendungen habe ich damals auf NDR 3 immer sehr gemocht. Nachmittags von 16-18 Uhr, eine Woche lang ein Thema – was hab ich für Kassetten verbraucht um die hören zu können. Spätabends gab es einmal eine Serie zu Glenn Gould, es wurde das gesamte von Gould eingespielte Werk gespielt. Schade, dass ich die Kassetten nicht aufbewahrt habe. Also an solche Dinge fühle ich mich erinnert, wenn ich France Musique höre. [...]

Thema: Französisch | Comments | Autor: Christian

Die beliebtesten Artikel

Mittwoch, 11. März 2009 15:33

Ich finde es immer wieder interessant, in die Statistik von Wordpress reinzusehen und zu schauen, welche Themen die Leser besonders interessieren. Dabei ist die Schwankung gar nicht so groß, schaut man sich die letzten sieben Tage an, so dominieren zwar aktuelle Artikel, aber es gibt einen Beitrag, der immer dominiert. Hier nun die Top 5 für die letzten 365 Tage:

1. Dropbox: Immer die richtigen Daten zur Hand
2. Sitzordnung
3. Krabat
4. Verzeichnis twitternder Lehrer?
5. Spanisch lernen via Podcasts

Gerade die ersten Beiträge sind augenscheinlich meist durch Suchanfragen auf dem Blog gelandet, denn in der Auflistung der häufigsten Suchanfragen findet sich vor allem die Dropbox häufiger wieder:

1. dropbox
2. schülerfeedback
3. elterngespräche
4. sitzordnung schule
5. sitzordnung klasse
6. wie funktioniert dropbox
7. espressodoppio
8. sitzordnungen in der schule
9. klippert sitzordnung
10. sitzordnung in der schule

Die ungeheure Popularität der Dropbox erstaunt mich, vor allem weil der Beitrag bei google wirklich nicht prominent zu finden ist (Bei Seite 11 hatte ichkeine Lust mehr…). Es scheint also auch Interesse an eher technischen Themen zu bestehehen. Ansonsten ist das Interesse besonders an den schulischen Themen groß, was mich aber nicht davon abhalten wird, über die wissenschaftliche Arbeit weiter zu schreiben. Eine Teilung in zwei Blogs wäre eventuell eine Möglichkeit. Ich denke aber  nicht, dass die Postingfrequenz das zulassen würde. Wie sieht es bei Euch aus? Stören die Lehrer die Berichte von der Diss? Oder umgekehrt, fühlen sich andere über die Beiträge zur Schule gestört?

Thema: Computer, Dissertation, Fragen, Promotion, Schule | Comments | Autor: Christian

Whiteboard-Ersatz

Dienstag, 10. März 2009 14:33

René Scheppler berichtet beeindruckend von einem selbst gebauten interaktiven Whiteboard. Das ist wirklich eine Überlegung wert, vor allem  nach so einem Einblick. Da fiel mir wieder ein, was ich neulich gesehen hatte. Jemand schrieb mit einem Stift auf ein Blatt Papier und das Geschriebene war sofort auf dem Bildschirm / der Wand mittels Beamer lesbar, formatierbar und konnte gespeichert werden.Faszinierend.

Praktischerweise konnte man das Ganze auch rumgeben, so dass andere auch etwas auf das Papier malen konnten. Es handelte sich dabei um Paper Show, ein Produkt aus dem Hause Oxford (Achtung auf der Seite befindet sich ein fürchterlich synchronisiertes Video!). Neben den Anschaffungskosten muss man dabei auch die Wiederbeschaffungskosten von Papier und Stift berechechnen.Das Papier ist auf eine bestimmte Art und Weise gerastert im Stift befindet sich eine kleine Kamera und dieser ist via Bluetooth mit dem Rechner verbunden.

Man hat natürlich auch nicht die Möglichkeiten eines Whiteboards (Internet, Programme…), lustig finde ich es aber, die “Tafel” für ein Mindmap o.ä. mal eben herum zu reichen.

Thema: Computer, Schule | Comments | Autor: Christian

Autofocus Zeitmanagement – Todo-Listen mal anders

Donnerstag, 5. März 2009 11:10

Auf meine Abwandung des GTD-Ablagesystems bin ich bereits eingegangen. Eigentlich habe ich geplant als nächstes meine Abwandlung der Kontext-Listen (Todo-Listen geordnet nach @Schule, @Uni, @Zuhause etc.) mit rememberthemilk zu erläutern. Für alle die es nicht kennen, rememberthemilk ist ein Online-Tool zu Verwaltung von Todo-Listen und wirklich sehr mächtig, es lohnt sich das Ganze mal anzuschauen.

Als ich aber am Recherchieren von Berichten zu rememberthemilk war, stieß ich vor knapp einem Monat auf etwas völlig Neues. Das Autofocus System von Mark Forster (via Toolblog). Forster ist Autor von Büchern mit Titeln wie “Do It Tomorrow” oder “Get Everything Done”.
Das System ist fürchterlich einfach und funktioniert wahrscheinlich deshalb so gut. Im Prinzip gibt es nur eine einzige Liste, die aber da man sie am besten in ein Notizbuch einträgt, das seitenweise

Notizbuch mit Autofocus Liste

Notizbuch mit Autofocus Liste

unterteilt ist. Die Liste wird ganz linear geführt, das bedeutet, dass neue Aufgaben die einem einfallen einfach an das Ende der Liste gesetzt werden.

Da es aber nicht darum geht seine Aufgaben aufzuschreiben, sondern sie zu erledigen, ist der nächste Schritt die Durchsicht der Liste. Man fängt auf Seite eins an und überfliegt die gesamte Seite einmal. Im nächsten Schritt liest man jede Aufgabe etwas genauer und fängt dann an an der Aufgabe zu arbeiten, die einen sofort anspricht.

[...]

Thema: Dissertation, GTD, Schule | Comments | Autor: Christian

Onlinetvrecorder und DVD-Player

Mittwoch, 4. März 2009 16:54

Diese Kombination stellt sich bei mir als Dreamteam dar. Da ich oft noch arbeite, wenn gute Filme laufen, bzw. schon schlafe wenn gut Dokumentationen zu sehen sind habe ich mich für den (bezahlten) Premium Status bei Onlinetvrecorder (Eine Art Videorekorder im Internet) entschieden. Das kostet nicht die Welt und man kann auch im Nachhinein noch Sendungen herunter laden, die man vorher nicht programmiert hat. Diese Filme lädt man sich dann auf den Compute, dekodiert sie und kann sie dann anschauen.

Manchmal erscheint dies jedoch etwas unbequem. Aber immer eine DVD brennen? So schaute ich mich um und stellte fest, dass es DVD-Player mit USB-Anschluss gibt und legte mir dieses Gerät zu. Zwar kein Markengerät, aber es tut seine Dienste sehr gut. Sogar die externe Festplatte lässt sich anschließen. So kann ich dann Sonntag abends in Ruhe Unterricht vorbereiten, während andere über den Tatort twittern.

Ein kleiner Tipp noch für Linux-Nutzer. Mittels des Skripts multicut Light Lösst sich das Schneiden und Herauslöschen von Werbung wunderbar automatisieren.

Thema: Alltag, Computer | Comments | Autor: Christian