Status-Update: IM-Experiment
Nachdem nun eine Woche seit Beginn meines IM-Experiments vergangen ist, möchte ich einen kurzen Bericht über den bisherigen Verlauf verfassen.
Ich habe den extra eingerichteten Account bislang nur einer Klasse zur Verfügung gestellt. In diesem Kurs befinden sich 25 Sechstklässler. Seit letzter Woche haben mich acht davon um Autorisierung gebeten. Davon habe ich zu Anfang mit einigen kurz ein paar Worte per Chat gewechselt. Aber die Schülerinnen und Schüler haben sehr genau respektiert, dass es nicht darum geht, mich zu jeder Zeit einfach anzuchatten, sondern, dass es eine Plattform ist, um über den Unterricht hinaus zu schulischen Themen zu kommunizieren.
Insgesamt habe ich in dieser Zeit drei Nachfragen zu Hausaufgaben bekommen. Insofern würde ich das Experiment bislang als erfolgreich bezeichnen. Drei Hausaufgaben mehr, die erledigt worden sind, mit einem für mich durchaus vertretbarem zeitlichem Aufwand. Dabei habe ich versucht so viel wie möglich auf Französisch zu schreiben, was die Schüler auch spannend fanden.
Eine Sache möchte ich noch thematisieren. In den Kommentaren erwähnte Monica, dass natürlich auch Eltern diesen Kanal nutzen können. Diese Idee finde ich sehr reizvoll – Ich denke, dass auf diesem Weg sehr viele Probleme frühzeitig aus dem Weg geräumt werden könnten.
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Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Für SuS ist Chat eben ein normaler Kommunikationskanal und nicht nur Spielwiese. Nur weil ich ein Telefon habe, ruft man mich ja auch nicht ständig an. Die Bedenken beim Nutzen von Chats beruhen primär darauf, dass man es noch nicht als Normalität akzeptiert hat.
Gruß,
Felix
Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Für SuS ist Chat eben ein normaler Kommunikationskanal und nicht nur Spielwiese. Nur weil ich ein Telefon habe, ruft man mich ja auch nicht ständig an. Die Bedenken beim Nutzen von Chats beruhen primär darauf, dass man es noch nicht als Normalität akzeptiert hat.
Gruß,
Felix
Ich habe ähnliche Erfahrungen mit Moodle und “Chat-Sprechzeiten” (als ich mal ne Woche nicht da war und die Schüler Aufgaben bekamen) gemacht.
Ich glaube, für die Eltern ist dies sicher eine feine Sache. Dennoch würde ich davon abraten, den Elternerstkontakt virtuell laufen zu lassen. Wer kennt nicht diese Momente, mit jemanden gechattet zu haben und ihn dann persönlich kennen zu lernen. Anders herum ist es sicher die bessere Basis. Ich denke, ich werde – sollte ich mal eigene Klassen haben – das an einem Elternabend als Angebot reingeben.
Ich habe ähnliche Erfahrungen mit Moodle und “Chat-Sprechzeiten” (als ich mal ne Woche nicht da war und die Schüler Aufgaben bekamen) gemacht.
Ich glaube, für die Eltern ist dies sicher eine feine Sache. Dennoch würde ich davon abraten, den Elternerstkontakt virtuell laufen zu lassen. Wer kennt nicht diese Momente, mit jemanden gechattet zu haben und ihn dann persönlich kennen zu lernen. Anders herum ist es sicher die bessere Basis. Ich denke, ich werde – sollte ich mal eigene Klassen haben – das an einem Elternabend als Angebot reingeben.
xx
xx
[...] anders bei den “Kleinen“, dort läuft es wirklich gut und die Hilfe bei Hausaufgaben oder die Möglichkeit zur [...]