Projektmanagement für die Dissertation II: Zeit erfassen

Gestern habe ich darüber geschrieben, was es bedeutet die Dissertation als Projekt zu verstehen und angedeutet, dass es sinnvoll ist die verbrauchte Zeit zu erfassen. Das wird auch in vielen Zeitplanungsbüchern immer wieder empfohlen. Bislang habe ich mich dagegen gesträubt das zu tun, habe jetzt jedoch ein Programm entdeckt, was das Erfassen der Arbeitszeit wesentlich erleichtert.

Sinn dahinter ist, dass man erkennt, ob man die Zeit optimal nutzt bzw. wie viel Zeit man bei twitter und Co. verbringt. Außerdem ist man sich oft gar nicht bewusst, wie lange man nun schon an diesem Kapitel arbeitet und dass es eventuell sinnvoll ist, sich mal etwas anderem zuzuwenden. Ein weiterer Nutzen ist, dass man ein besseres Gefühl dafür bekommt, wie viel Zeit  bestimmte Aufgaben in Anspruch nehmen.

Das Programm mit dem dies funktioniert heißt klok und ist für AdobeAir geschrieben, das mittlerweile für die wichtigsten Plattformen wie Linux, Mac und Windows vorliegt. Wer das TweetDeck (ein sehr zu empfehlender Twitter-Client, gute Tipps dazu im upload-magazin) nutzt hat Air schon installiert.

Überblicksdarstellung in klok

Überblicksdarstellung in klok

In klok selbst können einzelne Aufgaben und auch Unteraufgaben eingetragen werden. Dann kann es auch schon losgehen und bequem die eigene Tätigkeit geloggt werden. Da man ja nicht ständig am Computer arbeitet, lassen sich auch Zeiten händisch nachtragen. Später kann man sich die Verteilung der Arbeitszeit grafisch darstellen lassen oder sie sogar in andere Programme, wie zum Beispiel eine Textverarbeitung exportieren.

Arbeitet man häufig an unterschiedlichen Rechnern, kann man im Einstellungsdialog (Preferences-> Data File Location) auch den Speicherort der Daten in die von mir bereits beschriebene Dropbox verlegen.

Alles in allem geht das Erfassen leicht und intuitiv von der Hand.

P.S: klok sagt mir ich hätte 50 Minuten mit dem Schreiben des Artikels verbracht. Oha!

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Datum: Donnerstag, 12. Februar 2009 20:34
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