Beiträge vom Februar, 2009

Zeitmanagement – Ablagesystem

Montag, 23. Februar 2009 17:34

Hängemappen

Mit GTD bzw. ZTD (beides Systeme zum Zeitmanagement) bin ich eine Zeit lang wirklich gut zurecht gekommen. Jedes System hatte seine Vorzüge und auch seine Macken. Auf die Grundzüge dieser Systeme werde ich an dieser Stelle nicht eingehen, dass haben andere schon sehr gut getan. Mit der Zeit haben sich einige Abwandlungen für mich erbeben, auf die ich nun eingehen werden.

Mir gefällt das Ablagesystem aus GTD. Dort wird propagiert, dass man seine Unterlagen nicht in klassischen Klemmordnern unterbringen soll, weil einerseits der Aufwand etwas abzulegen zu groß ist und andererseits  die Dinge nicht so schnell wiedergefunden werden können. Deshalb habe ich alle Unterlagen nun seit einiger Zeit in Hängemappen organisiert. Zwar verfolgt das GTD-Prinzip den Ansatz alle Dinge einfach alphabetisch abzulegen, aber das ist bei mir mit lauter unterschiedlichen Kontexten (Promotion, Schule, Privates…) nicht besonders sinnvoll. Also habe ich für jeden dieser Bereiche einen eigenen Kasten eingerichtet. Literatur habe ich alphabetisch sortiert (und zwar hier ausnahmsweise doch aus allen Bereichen). Der Trick bei der Sache ist alles sofort wegzuheften und wenn sich keine passende Mappe findet eine neue anzulegen. Das klappt wirklich gut und ich finde meine Mappen immer erstaunlich schnell wieder. Man macht eben doch nicht so einfach einen Klemmordner “Tagungen” auf. So eine kleine Mappe ist schnell eröffnet.

DIe wichtigsten Mappen sind immer greifbar

Die wichtigsten Mappen sind immer greifbar, damit Unterlagen schnell abgelegt und wieder gefunden werden können

Prinzipiell bedeutet das Ablegen in solchen Mappen nur, das man die Stapel, die man sonst auf dem Schreibtisch oder im Regal liegen hat nun übersichtlich in die Vertikale bringt.

Der Vorteil ist allerdings, dass alles eindeutig zuzuordnen ist und der Ablagevorgang nicht zu lange dauert. Es muss  nichts gelocht werden, es ist sofort klar in welche Mappe die Sachen gehören und die Mappen sind vom Schreibtisch aus sofort greifbar.

Wie organisiert Ihr Eure nicht digitalisierten Unterlagen? Ich bin gespannt auf Kommentare.

Mehr Informationen zu diesem Ablagesystem gibt es im Buch von David Allen: Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag . Ein anderes System wird im Toolblog vorgeschlagen.

Thema: Alltag, GTD | Comments | Autor: Christian

Hamster – Zeiterfassung vom Desktop aus

Freitag, 20. Februar 2009 17:22

Neulich habe ich im Rahmen meiner kleinen Serie Projektmanagement für die Dissertation über das Adobe Air Tool klok berichtet. Nun habe ich noch eine kleine Alternative für Linux Benutzer, die gnome als Desktop benutzen gefunden, die mich

Auswertung der Zeiterfassung Hamster

Auswertung der Zeiterfassung Hamster

wegen ihrer Einfachheit begeistert (via zefanja). Diese kleine Zeiterfassung heißt hamster und integriert sich wunderbar in den Desktop. Nach der Installation befindet sie sich im Panel und mittels Mausklick lassen sich zuletzt genutzte Tätigkeiten auswählen, oder aber leicht neue hinzufügen. Das ist auch der Punkt, wo diese Anwendung für mich interessant wird. Tätigkeiten lassen sich schnell hinzufügen und auch später zu einer Oberkategorie zuordnen. Gleichzeitig kann man sich von diesem Programm übersichtlich anzeigen lassen, womit man seine Zeit so verbracht hat.

Thema: Computer, Promotion | Comments | Autor: Christian

Twitter mit dem Gnome

Freitag, 20. Februar 2009 16:32

So gut mir die Möglichkeit gefällt mit TweetDeck zu twittern, so sehr bedauere ich es, dass es bislang noch keine Lösung gibt, die gut funktioniert und sich nahtlos in Linux (vorzugsweise Gnome ;-) ) integriert.

Zwar gibt es alle möglichen Tools, die sich in vim, emacs und Co. integrieren, aber nichts, was wirklich gut in den Desktop integriert wäre.

Vielelicht habe ich aber auch nur noch nicht die richtigen Tools ausprobiert. Getestet habe ich bislang:

  • gwibber: funktioniert bei mir gar nicht
  • gtwitter: funktioniert ist mir aber zu unübersichtlich, Follow Unfollow existiert nicht. Wenig Funktionen.
  • twitux: Eigentlich wie oben. Wenig Funktionen. Man kann nur antworten oder Direct Messages an Kontakte schicken.

Kurz gesagt fehlt mir also etwas, das an den Funktionsumfang von TweetDeck herankommt. Leider kann ich nicht programmieren, deshalb darf ich eigentlich auch nicht meckern. Aber ich nehme an, dass der Funktionsumfang des TweetDecks die Entwicklung von linux-eigenen Lösungen erschwert.

Wäre eigentlich alles auch nicht so schlimm, es gibt nur eine Sache, die mich am TweetDeck nervt und das schiebe ich auf die fehlende Gnome-Integration. Wenn ich ein TweetDeck Fenster auf einen eigenen Desktop verschiebe und diesen wieder verlasse wird das Fenster automtisch minimiert. Eigentlich hätte ich es gerne immer offen auf diesem Desktop. Vielleicht hat ja jemand da draußen eine Lösung für dieses – ich gebe zu kosmetische – “Problem”?

Thema: Computer | Comments | Autor: Christian

Tweets wieder als SMS bekommen

Donnerstag, 19. Februar 2009 20:51

Nachdem twitter die Zustellung von Tweets per SMS zumindest außerhalb der USA eingestellt hat, gibt es nun wieder eine Möglichkeit zumindest Replies und Direct Messages auf das Handy zu bekommen. Der Dienst nennt sich twe2. Es ist eine Registrierung auf der Seite fällig, wo man dann auch seine Handynummer eingibt unddiese kurz bestätigen muss. Leider muss man (noch) seine kompletten Twitter Zugangsdaten dort eingeben, aber laut eigenen Blog gehört dieser Service zu den ersten, die beim Test des oAuth-Supports teilnehmen dürfen.
Replies und Direct Messages kommen schnell an. Allerdings finanziert sich dieser Service durch Werbung, die an die SMS angehängt wird, so  dass die Tweets gekürzt werden. Aber als ein kleiner Hinweis, dass man eine Antwort bekommen hat dennoch ganz hilfreich.

(via netzwertig.com)

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Thema: Computer | Comments | Autor: Christian

Trinken im Unterricht wird zur Ernährungskunde

Donnerstag, 19. Februar 2009 17:00

In allen meine Klassen habe ich von Anfang an geklärt,  dass die Schülerinnen und Schüler trinken dürfen. Ich weiß, dass zu diesem Thema einige Kontroversen geführt werden, dennoch denke ich, dass gerade Kinder und Jugendliche lernen sollten ausreichend zu trinken. Wir trinken ja auch in Konferenzen und es scheint niemanden zu stören. Perfide dabei ist allerdings, dass eine groß angelegte Kampagne von der Mineralwasserindustrie bezahlt wurde. Aber was soll’s mich stört es nicht und die Toilettengangfrequenz ist dadurch auch nicht gestiegen. Allerdings soll das Trinken nur dazu dienen ihren Durst zu stillen, dementsprechend sind alle zuckerhaltigen Getränke tabu.

Das führte dazu, dass wir nun häufig zu Beginn der Stunde kleine Ernährungskundeeinheiten dazwischen schieben müssen. Schade, dass die Sechstklässler noch keine Prozentrechnung haben, sonst wäre ihnen noch deutlicher wie hoch der Zuckergehalt in Eistee ist und wie gering gleichzeitig der Fruchtgehalt dieses Getränkes, auf dem ein saftiger Pfirsich abgebildet ist. Ebenso erstaunt waren sie über den Fruchtgehalt des Cola-Limo Mixes (3%) als ich das bildlich an der Tafel darstellte. Dabei geben sich die Kinder (oder ihre Eltern) zunehmend Mühe meinen Wünschen gerecht zu werden. Leider musste ich sie schon wieder enttäuschen und über den Zuckergehalt von Bionade (4,7 Stück Zucker) aufklären. So lehrerhaft wie es jetzt hier klingt ist es gar nicht – die Schülerinnen und Schüler finden es vielmehr spannend und versuchen immer neue Dinge mitzubringen (Smoothies, Fruchtmilch…) und herauszubekommen was drin ist.

Erstaunt hat mich, dass niemand wusste, dass die Angabe der Inhaltsstoffe etwas über die enthaltene Menge aussagt (an erster Stelle steht der Inhaltsstoff, der den größten Anteil des Erzeugnisses hat usw.).

Thema: Alltag, Schule | Comments | Autor: Christian