Beiträge vom Juni, 2008

So kam das Kind zum Namen

Samstag, 14. Juni 2008 22:43

Sicherlich wundern sich einige schon, warum zum Teufel die Seite espressodoppio heißt? Wo kommt der Name her? Warum nennt der sich so? Ganz einfach, Kaffee ist eine meiner Leidenschaften. Ganz früh schon galt ich als Kaffeejunkie, der an keiner Tasse Kaffee vorbei gehen kann.

Das hat sich allerdings mit der Liebe zum Espresso geändert. Zunächst habe ich mit einer kleinen Espressomaschine von der Firma, die neben vielem Kleinkram in seinen blau und gelb gefärbten Filialen auch Kaffee verkauft, angefangen und auch ohne Mühle schon ordentliche Ergebnisse erzielt. Doch ich wollte mehr und so wurde es letztes Jahr eine Rancilio Miss Silvia und eine Demoka Mühle dazu.

Mittlerweile bin ich kein Kaffejunkie mehr. Den Kaffee in der Schule, geschweige denn den in der Uni kann ich nicht mehr trinken, weil er mir einfach nicht mehr schmeckt. Und auch das was die ganzen Ketten da in Pappbecher mit viel Bauschaum reintun macht mich nicht wirklich glücklich. So trinke ich unterm Strich viel weniger Kaffee als früher.

Von Zeit zu Zeit werde ich hier noch ein paar Details zu meiner Maschine, den Kaffeesorten die ich gerade trinke oder anderem Kleinkram veröffentlichen.

Ach und espressodoppio weil ich gerne doppelte Espressi trinke. Außerdem war espresso meist schon als Nickname vergeben…

Thema: Espressomaschine | Comments | Autor: Christian

Mobbing

Samstag, 14. Juni 2008 17:01

Auch wenn mir der Vorabdruck des Buches “Wenn ich mal groß bin: Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche ” in der taz nicht besonders gefallen hat, ich mag solcherlei Pauschalisierungen nicht gerne und lese weder NEON noch besitze ich so eine Umhängetasche, musste ich bei folgendem Teil herzlich Lachen:

Für die Nichtlehrer unter den Lesern: Unterlassen Sie bitte sofort die Unart, jedes Mal “Another Brick in the Wall” aufzulegen, wenn Lehrer bei einer Party den Raum betreten. Das ist Mobbing. Außerdem können die Ihnen vielleicht mal was leihen, wenn Sie wieder pleite sind.

Nebenbei bemerkt: Viele Dinge die der Autor dieser “Generation” anlastet sind wohl eher strukturellen Dingen geschuldet wie fehlenden Ausbildungs-, Arbeits-, Referendarsplätzen als eine reine Laune.

Thema: Alltag | Comments | Autor: Christian

Kritzeleien I

Mittwoch, 11. Juni 2008 19:38

Wie gestern angekündigt hier ein paar Kritzeleien, die ich in Klassenarbeiten gefunden habe.

Wie soll man da auch an Geschichte denken?
Da bekommt die Forderung einiger Kultusminister und einiger GEW-Landesverbände doch ganz andere Dimensionen. Keine Klassenarbeiten am Tag nach den Deutschlandspielen!

Aber auch kunstgeschichtliche Betrachtungen sind möglich. Was zum Beispiel wollte uns der Illustrator dieser Klassenarbeit wohl mitteilen?


Was wollte uns der Maler mit diesem Werk sagen?
Etwa “Das was ich geschrieben habe ist nur hingeschi***n”? Aber wofür oder für wen stehen die Fliegen? Wer ist der Hund? Fragen über Fragen, die vielleicht einmal gestellt werden sollten.

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Thema: Schule | Comments | Autor: Christian

Fundstücke in Klassenarbeiten

Dienstag, 10. Juni 2008 19:40

Wenn man schon dabei ist Klassenarbeiten zu korrigieren, kann man eigentlich auch die darin vorhandenen Fundstücke sammeln. Deshalb werde ich hier in loser Folge solche Fundstücke veröffentlichen. Natürlich ohne die jeweiligen Schüler bloß zustellen. Manche Zitate sind einfach unfreiwillig komisch und deshalb sollte es nicht als bösartig empfunden werden, sie hier zu veröffentlichen.

Heute habe ich einige Zeichnungen aus Klassenarbeiten abfotografiert und werde sie sobald ich mein Handy mit meinem Computer verbinden kann einstellen. Dabei frage ich mich ob ich damals auch in meinen Arbeiten rum gekritzelt habe. Wie sieht es bei Euch aus?

Thema: Schule | Comments | Autor: Christian

Ernüchternd aber konstruktiv

Montag, 9. Juni 2008 10:19

Es kann schon recht ernüchternd sein, wenn man mal nicht im eigenen Saft schmort, sondern andere seine Arbeit betrachten lässt.

Am Samstag war ich bei einem von der DGfE organisierten Kolloquium in Göttingen, auf dem Kurzskizzen für DFG-Anträge von erfahrenen Gutachtern in Kleingruppen besprochen wurden. Hier habe ich die Pläne zu meinem Dissertationsprojekt vorgestellt und sehr hilfreiches Feedback bekommen. Insgesamt war es ein sehr schöner Rahmen allein durch das Gebäude des dortigen Pädagogischen Instituts, aber auch durch die gesamte Organisation.

Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, kam aber doch zu einigen wichtigen Resultaten:

  • Methodisch habe ich zu viel vor
  • Es ist hilfreich bei der Wahl der Betreuer strategisch vorzugehen
  • Eine klare Abgrenzung theoretischer Konstrukte ist notwendig

Eine wichtige direkte Folge für mich ist es den Kontakt zu anderen Promovierenden noch stärker zu suchen, denn viele Widersprüche in der eigenen Arbeit fallen einem selbst überhaupt nicht mehr auf. Dazu gehört auch der vermehrte Besuch von Workshops, Summer-Schools etc. Ein weiteres Resultat ist, dass ich mir für die Erstellung des Antrags doch mehr Zeit nehmen werde, als ursrpünglich eingeplant. In dieser Hinsicht habe ich das ganze etwas unterschätzt.

Thema: Promotion | Comments | Autor: Christian