Ernüchternd aber konstruktiv

Es kann schon recht ernüchternd sein, wenn man mal nicht im eigenen Saft schmort, sondern andere seine Arbeit betrachten lässt.

Am Samstag war ich bei einem von der DGfE organisierten Kolloquium in Göttingen, auf dem Kurzskizzen für DFG-Anträge von erfahrenen Gutachtern in Kleingruppen besprochen wurden. Hier habe ich die Pläne zu meinem Dissertationsprojekt vorgestellt und sehr hilfreiches Feedback bekommen. Insgesamt war es ein sehr schöner Rahmen allein durch das Gebäude des dortigen Pädagogischen Instituts, aber auch durch die gesamte Organisation.

Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, kam aber doch zu einigen wichtigen Resultaten:

  • Methodisch habe ich zu viel vor
  • Es ist hilfreich bei der Wahl der Betreuer strategisch vorzugehen
  • Eine klare Abgrenzung theoretischer Konstrukte ist notwendig

Eine wichtige direkte Folge für mich ist es den Kontakt zu anderen Promovierenden noch stärker zu suchen, denn viele Widersprüche in der eigenen Arbeit fallen einem selbst überhaupt nicht mehr auf. Dazu gehört auch der vermehrte Besuch von Workshops, Summer-Schools etc. Ein weiteres Resultat ist, dass ich mir für die Erstellung des Antrags doch mehr Zeit nehmen werde, als ursrpünglich eingeplant. In dieser Hinsicht habe ich das ganze etwas unterschätzt.

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